Auch in Kolumbien ist der Bedarf an Freiwilligen in der humanitären Hilfe am höchsten. Neben politischen Problemen wie der ernsten Menschenrechtslage sind vor allem Hunger und Armut weit verbreitete Probleme. Am ernstesten ist die Lage unter den Kindern Kolumbiens.
Die hohe Anzahl an Straßenkindern auf Kolumbiens Straßen und deren miserable Lage ist eines der größten Probleme.
Wer also gerne in Kolumbien Freiwilligenarbeit leisten will, der sollte sich vor allem bei Hilfsorganisationen in diesem Bereich erkundigen. So betreut das Sozialprojekt Niños de los Andes die Straßenkinder Bogotas in einem Kinderheim, Exito Verde arbeitet im Bereich Umwelterziehung und auch die Deutsche Welthungerhilfe e.V., der Deutsche Caritasverband und terre des hommes Deutschland engagieren sich aktiv in Kolumbien.
Der beste Weg zum geeigneten Platz als freiwilliger Helfer führt direkt über die Organisationen. Diese suchen im Internet immer wieder nach Volontären. Auch ein kurzer Anruf oder eine E-Mail können Aufschluss über eventuell freie Plätze bringen.
Je nach Organisation und eigener Qualifikation wird man dann im direkten Personenkontakt, zum Beispiel in der Kinderbetreuung oder als Lehrer eingesetzt oder man ist anfangs vor allem im Hintergrund tätig, bevor man später direkt vor Ort eingesetzt wird. Das Mindestalter ist in der Regel 18, kann aber je nach Projekt auch höher liegen.