Cartagena ist die wichtigste Touristenattraktion an der Karibikküste. Früher war die Stadt für die Spanier der ideale Ort. Zum einen hatten sie den Zugang zum Meer und zum anderen waren sie durch die Berge vom Landesinneren abgetrennt. Heute zählt die Altstadt zum Weltkulturerbe. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen Gässchen, schönen Plätzen, Klöster und Herrenhäusern. Zu den bedeutendsten Bauwerken gehört u. a. die Kathedrale. Die Sprachschüler können im ummauerten Teil der Stadt tolle Goldschmiedearbeiten erstehen.
Der Nationalpark Los Katíos liegt nordwestlich. Das Besondere an diesem Nationalpark ist das hohe Artenvorkommen und der Schutz von Arten, die nur in dieser Region Kolumbiens vorkommen. Im Park liegen außerdem die Wasserfälle Tendal (25 m) und Tilupo (100 m). Kleine Besuchergruppen bekommen Zugang bei der Parkverwaltung in Sautatá. Dort befindet sich auch der Zugang.
Die Stadt Santa Cruz de Mampós liegt südöstlich von Cartagena. Das historische Zentrum sit seit 1995 Weltkulturerbe und beherbergt unter anderem verschiedene Kirchen und eine Kathedrale. Interessant ist für Sprachschüler auch der Besuch des botanischen Gartens. Für eine Verschnaufpause bietet sich einer der vielen Parks oder der "plazas" an.
Tierradentro liegt inmitten der kolumbianischen Zentralkordilleren und ist damit schwer zugänglich. Das Gebiet ist Siedlungsgebiet der Páez- Indianer. Dort befindet sich außerdem die wichtigste archäologische Stätte Kolumbiens, die seit 1995 Weltkulturerbe ist. In dem archäologischen Park befinden sich die Überreste der Tierradentro Kultur. Leider ist nicht vieles über diese Kultur bekannt.
Bisher ist über die San Augustin Kultur sehr wenig bekannt. In der Nähe des Dorfes San Augustín befindet sich heute ein archäologischer Park. Dort befinden sich die bedeutendsten Grabanlagen. Diese wurden zum Weltkulturerbe ernannt.
Malpelo ist eine Insel im Pazifik, die vulkanischen Ursprungs ist. Zu der Insel Malpelo, die die Größte ist, gehören noch 10 weitere, die zusammen das Naturreservat bilden. Die Inseln dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung betreten werden. Daher sind es meistens Wissenschaftler und Taucher, die das Naturreservat besuchen. 2006 wurde Malpelo in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen.