Da Kolumbien zu den Ländern gehört, die direkt vom Äquator geschnitten werden, herrscht in dem Land logischerweise das am Äquator übliche tropische Klima vor. Nur der Norden Kolumbiens hebt sich vorm Rest des Landes klimatisch ab. Dort herrscht subtropisches Klima.
Das Klima des Landes lässt sich allerdings auch viel in vielen anderen Ländern nach Höhenlagen kategorisieren. In Kolumbien unterscheidet man so vier verschiedene Klimazonen. Vom Flachland, mit tropischem Klima mit mehr als 24°C, über die Gebiete zwischen 1000 und 2000 m mit gemäßigtem Klima zwischen 17 und 24°C und die Gebiete zwischen 2000 und 3000 m, zu denen auch die Hauptstadt Bogota mit 2500 m Höhe zählt, mit kaltem Klima zwischen 12 und 17°C bis hin zu den Bergregionen ab 3000 m mit hochalpinem Klima unter 12°C.
Auch in Kolumbien gibt es wie in allen lateinamerikanischen Ländern Regen- und Trockenzeiten. In einem Jahr kommt es zu zwei leichten Trocken- und zwei sehr heftigen Regenzeiten. Der Regen prägt das Klima Kolumbiens in besonderem Maße. Mit Höchstwerten von 15000 mm/m² gehört die Nordküste Kolumbiens zu den regenreichsten Gebieten unserer Erde.
Im östlichen Kolumbien halten sich die Regenmengen mit circa 1000 mm/m² allerdings auf normalen europäischen Verhältnissen. Grund für die großen Unterschieden in den Regenmengen sind Küstenwinde, die Regenwolken vom Meer ins Landesinnere schieben.