Kolumbien ist eines der Länder mit der größten Biodiversität überhaupt. In Kolmubien gibt es hohe Gebirge, weite Flusstäler, große Regenwaldgebiete und breite Küstenlandschaften. In den verschiedenen Vegetationen Kolumbiens leben rund 10% aller existierenden Tierarten.
Die kolumbianische Republik liegt im Norden des südamerikanischen Kontinents und grenzt sowohl an den Pazifik als auch an das karibische Meer. Kolumbien ist mehr als doppelt so groß wie Frankreich und wird von rund 44 Millionen Menschen bewohnt. Die meisten von ihnen leben in den großen Städten wie Bogóta, Cartagena oder Santa Marta.
Das Land lässt sich in vier klimatisch und somit auch landschaftlich verschiedene Regionen einteilen. Der Norden und der Westen Kolumbiens wird von drei großen Gebirgszügen der Anden durchzogen. Auf der höchsten Gipfeln der Sierra Nevada erstrecken sich einige Gletscher und es gibt Vulkane, die teilweise sogar aktiv sind. Die Pazifikküste des Landes ist wegen des immerfeuchten, warmen Klimas nur wenig bewohnt. An der Küste am karibischen Meer befinden sich hingegen mehrere Städte, die über wunderschöne Traumstrände verfügen und ein karibisches Flair verbreiten.
Die östliche Landeshälfte wird vom Amazonas und vielen seiner Nebenflüssen durchquert. Diese warme und feuchte Region ist überwiegend von Feuchtsavannen und Regenwald bedeckt und bietet Unmengen von unterschiedlichen Tierarten Lebensraum. Aufgrund dessen werden weite Teile von Naturreservaten und Nationalparks umfasst. Dadurch bleibt die natürliche, unberührte Schönheit der Landschaft erhalten.