Für die Einreise nach Kolumbien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt dennoch einen vorsorglichen Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A. Bei längeren Aufenthalten oder besonderen Expeditionen werden zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Zusätzlich wird, aufgrund gehäuftem Auftreten, eine Impfung gegen Gelbfieber empfohlen. Besonders empfehlenswert ist die Impfung bei eines Reise in die Regionen des mittleren Tals des Magdalena-Flusses, der westlichen und östlichen Ausläufer der Cordillera Oriental, der Ausläufer der Sierra Nevada, Urabá und des Tieflands im Osten (Orioquia) und Amazoniens.
Auch gibt es erhöhtes Risiko von Dengue-Fieber und Malaria Übertragung. Gegen Ersteres kann man sich lediglich mit Vorsichtsmaßnahmen gegen Mückenstiche wie körperbedeckender Kleidung, Insektenschutzmittel und Moskitonetzen schützen. Die medizinische Versorgung ist besonders in den größeren Städten absolut mit der europäischen Versorgung vergleichbar. Auf dem Land kann es schon eher zu technischer, apparativer und hygienischer Unterversorgung kommen.
Zudem sollte man darauf gefasst sein, dass die ärztliche Versorgung um einiges teurer ist, als die in Deutschland. Deutsche Krankenkassen übernehmen, aus diesem Grund, Behandlungen in Kolumbien oft nur teilweise oder gar nicht.